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Gemeindeversammlungen - Beteiligung auf tiefem Niveau
10.07.2012, 09:35
Beitrag: #1
Gemeindeversammlungen - Beteiligung auf tiefem Niveau
Wo kein Einwohnerrat besteht, finden in den Freiämter Gemeinden zweimal jährlich Gemeindeversammlungen statt. Diese sind zeitlich jeweils im Mai/Juni und November/Dezember angesetzt.

Einige Gemeinden beschränken sich bei der Information/Publikation der Beschlüsse dieser Sitzungen auch heute noch, Jahrzehnte nach Einführung des Internets und obwohl sie über eine eigene Homepage verfügen würden, auf die althergebrachten Publikationsorgane.

Wer sich darüber schlau macht, wie es um die Beteiligung der Bevölkerung bei diesen Versammlungen aussieht, der wird zur Kenntnis nehmen müssen, dass die Beteiligung der Stimmberechtigten in den Gemeinden jeweils so um 5 bis 15 Prozent liegt.

5 bis 15 Prozent also, welche vom Mitspracherecht in ihrer Wohngemeinde tatsächlich Gebrauch machen. Und was ist mit dem ganzen Rest? Ist es der überwiegenden Mehrheit tatsächlich egal, was wie geschieht in ihrer Wohngemeinde? Oder wie soll diese geringe Beteiligung interpretiert werden?

Stellt eine derart geringe Beteiligung nicht ernsthaft das bestehende System in Frage? Müssten bei einer solchen Passivität der Bevölkerung nicht Massnahmen ergriffen werden, um sie zu einer stärkeren Beteiligung zu motivieren?
Wie seht Ihr das?
lg, mod

Nichts Gutes ausser man tut es ...
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Gemeindeversammlungen - Beteiligung auf tiefem Niveau - Mod - 10.07.2012 09:35

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